29. Juli 2023: JU und SEN gemeinsam unterwegs

Bericht des Bezirksvorsitzenden Raimund Fries

Zu ihrer Bezirksversammlung mit Neuwahlen hatte die JU Oberpfalz auch den Landesvorsitzenden der SEN, Franz Meyer, eingeladen. In Vertretung besuchte der Stellvertretende Landesvorsitzende Raimund Fries aus Kelheim die Veranstaltung der JU in der nördlichen Oberpfalz. In seinem Grußwort formulierte er einen an die Delegierten der JU gerichteten Appell, gemeinsam zu „marschieren“. Es gebe, unabhängig vom Alter, eine Vielzahl von identischen Fragen und politischen Aufgabenstellungen für JU und SEN. Diese seien ganz im Sinn des aktuellen CSU-Parteiprogramms „Neues Miteinander“ anzugehen.

So sei zum Beispiel das Thema „Pflege“ keineswegs altersabhängig. „Alles, was wir in der Politik umsetzen, kommt langfristig auch denen zugute, die nach uns Senioren sein dürfen“, so das Credo von Fries. Er sei davon überzeugt, dass JU und SEN eine deutlich höhere Schlagkraft und Durchsetzungsfähigkeit hätten, wenn sie gemeinsam aufträten.

Foto: (v.l.n.r.): JU-Landesvorsitzender Christian Doleschal, Stv. SEN-Landesvorsitzender Raimund Fries, Finanzminister Albert Füracker als CSU-Bezirksvorsitzender Oberpfalz, JU-Bezirksvorsitzender Oberpfalz Matthias Meier

21. Juli 2023: Bericht des Bezirksvorsitzenden Raimund Fries

Fries in eigener Sache:

Hohe Auszeichnung für Carmen Böhm

Unsere Homepage wird in vorbildlicher Art und Weise betreut und ständig aktualisiert. Bei den Textbeiträgen und Fotodokumentationen steht jeweils „von Carmen“. Dahinter verbirgt sich unsere langjährige Schriftführerin Carmen Böhm, die unserer Homepage wirklich „Glanz“ verleiht, sie lesenswert macht und damit für eine überaus positive Außenwirkung sorgt. Man merkt, dass die Gestaltung mit viel Herzblut und großem Eifer angegangen wird.

Und so war es angebracht, Carmen Böhm dafür, gewissermaßen „in eigener Sache“, einmal ausdrücklich ein besonderes „DANKESCHÖN!“ zu sagen. Im Rahmen unserer Bezirksdelegiertenversammlung am 21.7.2023 in Rottersdorf (Landkreis Dingolfing-Landau) durfte ich – nach einstimmigem Beschluss in der Vorstandschaft – unsere Schriftführerin für ihr Engagement und ihre außergewöhnlichen Verdienste um die Senioren-Union mit der „Gebhard-Glück-Ehrenmedaille in Silber“ auszeichnen.

Sehr gerne füge ich als SEN-Bezirksvorsitzender, der ihre Arbeit und ihren Einsatz seit vielen Jahren wertschätzt, nochmals hier ausdrücklich meinen persönlichen Dank und meine Anerkennung hinzu.

Foto v. l. n. r.: Landrat Werner Bumeder, Bezirksvorsitzender Raimund Fries, Kreisvorsitzende Dingolfing-Landau Carmen Böhm, Landesvorsitzender Franz Meyer, Bezirksrätin Monika Maier, MdL Dr. Petra Loibl

15. Juni 2023: Führung zum Thema „Blühfelder“

Der Kreisverband Dingolfing-Landau zu Besuch auf dem Anwesen der Familie Dickow in Ruhsam

Die Gäste erhielten viele Informationen zum Projekt F.R.A.N.Z.

Auf Einladung der Familie Dickow bot der Kreisverband der Senioren-Union (SEN) eine Führung zum Thema „Blühfelder“ an. Die Mitglieder trafen sich beim Anwesen der Familie Dickow in Ruhsam bei Mamming. Der Hof von Friedhelm Dickow und Familie ist seit 2017 „F.R.A.N.Z.-Betrieb und somit Teil eines deutschlandweiten Projektes mit insgeamt zehn Betrieben. F.R.A.N.Z. steht „Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft“ und hat es sich zum Ziel gesetzt, Maßnahmen zu entwickeln und zu erproben, die die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft erhalten und erhöhen. Ausgelegt ist das F.R.A.N.Z.-Projekt auf einen Zeitraum von zehn Jahren. Friedhelm Dickow erklärte der Gruppe den großen Hof, der unter anderem über 70 Hektar landwirtschaftlche Fläche und 24 Hektar Wald beinhaltet.Der Anbau von Winterweizen, Wintergerste, Mais und Kleegras dient in erster Linie der Versorgung der Tierhaltung. Insgesamt werden 120 Mastbullen beherbergt und ein Stall mit 1600 Plätzen wurde zur Ferkelaufzucht gebaut. Außerdem wird seit 2005 zusammen mit vier weiteren Betrieben eine Biogasanlage betrieben. Sieben Hektar werden mit biodiversitätfördernden Maßahmen bewirtschaftet. Frau Dr. Claudia Kriegebaum von der Bayerischen KulturLandStiftung, die als Gast anwesend war, erläuterte den Besuchern die Maßnahmen an festen Standorten oder wie Blühstreifen als Feldlerchenbrutplatz dienen. Unter anderem werden Erdwälle mit angrenzendem Blühstreifen angelegt. Damit werden kleinstruktuierte Lebensräume für Insekten und Spinnen geschaffen und dienen als Rückzugsort zur Überwinterung.

Auf einem Rundgang über die Felder bei herrlichem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen konnten die SEN-Mitglieder dies alles selbst in Augenschein nehmen. Alle waren begeistert von der Vielfalt und dem Duft der Pflanzen. Friedhelm Dickow erläuterte dabei die Maßnahmen vor Ort. Er berichtete von seinen Erfahrungen und wie man gemeinschaftlich etwas entwickeln kann, was Landwirtschaft und Naturschutz zusammenführe. Sohn Sebastian Dickow betonte, dass hierbei nicht nach dem „Käseglockenprinzip“ vorgegangen werden dürfe. Denn schützte man eine Art und ließe dabei fünf andere Arten „durchfallen“, sei dies nicht förderlich.  

Im Anschluss an den Rundgang über die Blühfelder bedankte sich die Kreisvorsitzende Carmen Böhm bei der Familie Dickow mit einem Präsent für die umfangreichen und interessanten Informationen.

22. Oktober 2022: Die SEN in Bad Gögging

An einer von der Frauen-Union organisierten Informationsveranstaltung in Bad Gögging, Landkreis Kelheim, mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Wahlkreis Landshut-Kelheim), nahmen auch SEN-Bezirksvorsitzender Raimund Fries und die SEN-Kreisvorsitzende Kelheim, Renate Strähle als Beisitzerin im SEN-Bezirksvorstand, teil. Sie nutzten die Gelegenheit, den am gleichen Vormittag in der SEN-Bezirksvorstandssitzung in Moos (Plattling) einstimmig verabschiedeten Antrag für ein „Tempolimit 130 km/h auf deutschen Autobahnen“ mit dem Verkehrspolitiker Florian Oßner zu diskutieren. Sie sahen den Antrag des Bezirksvorstands inhaltlich bestätigt durch die Aussage Oßners, dass aktuell eh nur noch 14 % der bundesdeutschen Autobahnstrecken ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen zu befahren seien. Somit sei laut Oßner weiterer politischer Widerstand gegen die Einführung eines Tempolimits nicht mehr sinnvoll zu vertreten. Man müsse die Situation auch vor dem Hintergrund der anstehenden Energiekrise neu bewerten und ggf. frühere Positionen aufgeben.