3. Mai 2026: Volksmusikalische Maiandacht der SEN Rottal-Inn in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul zum Herrrgott in Tann

Gestaltet von Musik-und Gesangsgruppen des Seniorenbundes Braunau und der SEN Rottal-Inn.

Hervorragende Musik-und Gesangsgruppen begleiteten die Andacht in der Pfarrkirche. Die zahlreichen Besucher begrüßte u. a. der Kreisvorsitzende der SEN Rottal-Inn, Charly Altmann. Auch MdB Günter Baumgartner und Gäste aus dem KV Dingolfing-Landau nahmen an der schönen Veranstaltung teil. Anschließend waren alle Teilnehmer zum Gesellschaftsnachmittag beim Grainerbräu eingeladen.

28. April 2026: Kulturelle und politische Landkreisrundfahrt des KV Dingolfing-Landau in den Landkreis Rottal-Inn

Senioren-Union erkundete benachbarten Landkreis

Letztes Jahr besuchte die Senioren-Union (SEN) Rottal-Inn unseren Landkreis. Im Gegenzug startete heuer die SEN Dingolfing-Landau zu einer Landkreisrundfahrt durch Rottal-Inn. Am Dienstag fuhren die Busteilnehmer, ausgestattet mit ausführlichen Reiseunterlagen der Organisatorin Carmen Böhm, zur ersten Station Bad Birnbach. Hier wurden alle bereits erwartet von MdB und Bürgermeister von Bayerbach, Günter Baumgartner. Auch der Kreisvorsitzende der SEN Rottal-Inn, Charly Altmann, war dazugekommen. Bad Birnbach selbst wurde im Jahr 812 erstmals als Perinpah urkundlich erwähnt. Schon im 12. Jahrhundert ist in Birnbach ein Adelsgeschlecht erwähnt. Während des Bayerischen Erbfolgekrieges wurde der Ort 1504 eingeäschert. Danach entwickelte sich das neue, im Kern noch heute erhaltene Birnbach. 1673 wurde es zur geschlossenen Hofmark Birnbach erhoben. Der Ort im Niederbayerischen Bäderdreieck ist durch sein Thermalbad, die Rottal Terme, bekannt. Seine Eröffnung erfolgte 1976. Birnbach veränderte sein Erscheinungsbild wesentlich.1984 wurde Birnbach zur Marktgemeinde erhoben, 1987 das Prädikat Bad verliehen.  
Vor dem Kurhaus ATRIUM des Marktes übergab Günter Baumgartner das Wort an den Leiter der Kurverwaltung Viktor Gröll. Bei idealem Wetter spazierten alle zusammen durch den schönen Kurpark bis zum Löwenbrunnen. Gröll erläuterte hier die Historie des Kurgeländes. Die Gesellschaft fuhr gemeinsam mit dem Bus weiter bis Bayerbach, der Wirkungstätte Baumgartners. Die Wallfahrtskirche Langwinkl, ein Kleinod, wurde den Gästen von Baumgartner ausführlich vorgestellt, wobei auch persönliche Anekdoten mit einflossen, die die aufmerksamen Zuhörer zum Schmunzeln brachten. Nach diesem informativen Vormittag war der in der Nähe gelegene Huckenhamer Stadl der Aufenthalt für ein schmackhaftes  Mittagessen.  

Gestärkt ging es weiter zur zweiten Station der Rundfahrt, zur Stadt Pfarrkirchen. Im Saal des Alten Rathauses wurde die Reisegruppe vom ersten Bürgermeister Wolfgang Beißmann über die Stadt und seinen eigenen politischen Wirkungskreis informiert, bevor in seiner Begleitung zu einem Altstadtrundgang aufgebrochen wurde. Auch Pfarrkirchen blickt auf eine langjährige Geschiche zurück. Ende des 9. Jahrhunderts erstmals als Pharrachiricha erwähnt ist demnach nach seiner Kirche benannt. Der Ort kam 1262 zusammen mit der Burg Reichenberg zum Herzogtum Niederbayern, und damit in den Besitz der Wittelsbacher. 1317 wurde es von den niederbayerischen Herzögen mit Marktrechten versehen und 1862 zur Stadt erhoben. Die Burg Reichenberg war Sitz des Viztums „an der Rott“ und gleichzeitig die Sommerresidenz des Erzherzogs Jonas von Reichenberg.

Oberhalb von Pfarrkirchen weithin sichtbar steht die Wallfahrtskirche Gartlberg. Sie wurde von der Reisegruppe besucht und von Herrn Gerlach aus Pfarrkirchen ausführlich erklärt. Die doppeltürmige Barockkirche mit Zwiebelhauben wurde zwischen ca. 1661/62 und ca. 1668/69 von dem aus Graubünden stammenden Kirchenbauer Domeniko Christoph Zuccalli erbaut. Die beiden Stuckateure Giovanni Battista Carlone und Giovanni Paolo d´Allio, die parallel am Dom zu Passau arbeiteten, gestalteten 1689/90 im Wesentlichen den Chor. Der weitere Innenausbau (Chor und Langhaus) zog sich allerdings noch bis 1713 hin und wurde von bayerischen Künstlern bewerkstelligt.  

Die dritte Station der Landkreisrundfahrt war Gern bei Eggenfelden. Hier erwartete die Stadträtin Andrea Malota die Gäste und führte sie zum neuen Innovationszentrum „Das SUD“. Aus berufenem Munde des Geschäftsführeres Florian Jochum erfuhren die Besucher, dass das SUD industrielle Geschichte mit modernster Veranstaltungs- und Medientechnik verbindet. Die Heimat des Sud ist die historische Brauerei-Mälzerei der Hofmark Gern in Eggenfelden. Hier wurde jahrhundertelang der Sud für süffiges Bier angesetzt, 1970 musste die Brauerei schließen. In den letzten Jahren konnten die ehrwürdigen Gemäuer hochwertig renoviert werden. Der späte Nachmittag wurde beendet mit einem kleinen Stadtrundgang durch die Altstadt Eggenfeldens, bestens unterrichtet durch Andrea Malota.   

Die Kreisvorsitzende Carmen Böhm bedankte sich bei allen, die die SEN-Ausflügler so umfangreich informiert hatten. Beeindruckt von vielen interessanten Erfahrungen wurde die Heimfahrt angetreten.

14. April 2026: Klausurtagung

Am Vormittag: Führung durch das BMW-Werk Dingolfing:

13 Vorstandsmitglieder konnten sich mittels einer informativen zweistündigen Führung durch das BMW-Werk über die vielfältigen Tätigkeiten der Firma überzeugen. Der Bezirksvorsitzende Raimund Fries bedankte sich im Namen aller Teilnehmer für das Entgegenkommen und die Sonderführung bei den beiden Mitarbeitern.

Zum Mittagessen kehrten alle in den Schlappinger Hof in Reisbach ein. 15 Vorstandsmitglieder setzten die Klausurtagung am Nachmittag mit einer Bezirksvorstandssitzung fort. Wichtige Themen waren der Rückblick und die Ergebnisse der Kommunalwahlen in den einzelnen Landkreisen sowie der Ausblick auf die Bezirksversammlung am 24. Juni und die Landesversammlung am 23. Juli.